Geld Verdienen mit Amazon FBA

So ziemlich jeder hat schon mal etwas bei Amazon bestellt, und die meisten haben mittlerweile sogar einen Prime Account.

Aber wie viele von euch habe ernsthaft mit der Idee gespielt, selbst etwas über Amazon zu verkaufen? Oder sich einfach mal die Frage gestellt, von wem die ganzen Produkte überhaupt angeboten werden und wo diese her kommen?

Die Antwort ist ganz einfach: Die meisten Produkte sind nämlich nicht von namhaften Unternehmen wie Nike, HP oder Apple, sondern von Privaten Amazon FBA Verkäufern.

FBA bedeutet „Fulfillment by Amazon“ also „Erfüllung durch Amazon„.

Dies bedeutet: Du versendest die Ware nicht selbst, sondern lagerst diese bei Amazon in einem ihrer Standorte ein. Amazon versendet die Ware dann an den Kunden und kümmern sich sogar um die Kundenbetreuung und die Rücknahmen.

Amazon Warehouse

Dafür bezahlst du einen gewissen Betrag (abhängig von deinem Produkt bzw. der Größe und dem Gewicht) an Amazon für die Lagerung und den Versand.

Jetzt wirst du dich fragen, woher bekomme ich jetzt Produkte, die ich auf Amazon verkaufen kann?

Es gibt zwei Möglichkeiten.

1. Du suchst dir im Supermarkt oder online Aktionsware und verkaufst diese dann mit Gewinn auf Amazon.
2. Du suchst dir einen Großhändler, der dir die Ware günstig verkauft.

Obwohl es einige Seller also Verkäufer gibt, die mit Option 1 gar nicht so schlechte Gewinne machen, bin ich selbst kein Fan davon. Meines Erachtens ist so ein Business viel schwerer zu skalieren als die zweite Option.

Wenn du nur mal ein bisschen in Amazon FBA reinschnuppern willst, kannst du das mit dieser Variante kostengünstig machen. Für eine solides Business rate ich allerdings zu Option 2.

Option 2 ist etwas aufwändiger, hat aber das Potential, viel lukrativer zu sein. Genau deswegen behandle ich in diesem Beitrag die zweite Variante und erkläre dir in den nächsten 5 Schritten, wie du ein profitables Amazon FBA Business aufbauen kannst.

In 5 Schritten zum eigenen Amazon-Produkt

Produkt/Nische Finden:

Die erste große Frage, die sich uns stellt, ist, welches Produkt wir überhaupt verkaufen sollen.

Im Optimalfall wollen wir ein Produkt, das folgende Kriterien erfüllt:

  1. Preis ca. zwischen 15-50 € (benötigt geringeres Startkapital und verleitet zu Impulskäufen)
  2. Leicht und klein (hält die Versand- und Lagerkosten gering)
  3. Robust (keine Elektronik, zerbrechliche Gegenstände oder ähnliches, um Retouren zu vermeiden)
  4. Es besteht genug Nachfrage und relativ wenig Konkurrenz (keine Markenprodukte von Nike und Co.)
  5. Es lässt sich kostengünstig importieren (dazu später mehr)
  6. Am besten ist es auch noch in deinem Interessensbereich (Bonus)

Beispiel: Eiswürfelform aus Silikon

Ein solches Produkt zu finden, hört sich erstmal schwerer an, als es wirklich ist.

Dieser Prozess ist zwar relativ zeitaufwändig, aber wenn man den Dreh erst mal raus hat, bekommt man schnell ein Gefühl, was funktionieren kann und wovon man lieber die Finger lässt.

Eine genaue Anleitung mit allen Kriterien findest du hier im kostenlosen Amazon Power Seller Kurs.

Das Produkt sourcen:

Nun hast du ein Produkt gefunden, das die oberen Kriterien erfüllt. Jetzt kommt Schritt zwei: Einen Hersteller für dieses Produkt finden.

Um die Produktionskosten so günstig wie möglich zu halten, empfehle ich dir, einige Hersteller in China zu finden. Du kannst natürlich auch in Deutschland suchen und möglicherweise einen Glückstreffer landen, aber im Normalfall sind die Produktionskosten hier zu hoch, um wirklich Profite zu erzielen.

Auf www.alibaba.com findest du tausende Hersteller, die so gut wie alles produzieren.

Gib einfach wie auf Amazon den Namen deines Produktes ein und mach dir eine Liste mit allen Herstellern, die das gewünschte Produkt anbieten. Jetzt wird es Zeit, mit den Produzenten Kontakt aufzunehmen und den billigsten bzw. ansprechendsten zu finden.

Dein Produkt sollte hier in die 4X Regel fallen. Das bedeutet, die Produktionskosten sind maximal ein Viertel deines endgültigen Verkaufspreises. Wenn die Produktionskosten zu hoch sind, schmälert das deine Gewinnspanne drastisch, da du noch den Versand und die Amazon-Gebühren bezahlen musst.

Suche dir eine handvoll Hersteller, die dein Produkt anbieten und frage nach, was die Preise, Mindestbestellmenge usw. sind. Anschließend kannst du dir den Besten aussuchen und ein Muster bestellen. Wenn du mit dem Muster zufrieden bist, hast du deinen ersten Hersteller gefunden.

Gratulation, du bist schon auf dem besten Weg zum erfolgreichen FBA Seller.

Shipping:

Jetzt musst du die Ware von China zu Amazon bringen.

Die meisten Hersteller bieten dieses Service selbst an, was natürlich die einfachste Variante ist.

Es lohnt sich allerdings, mehrere Transportfirmen zu kontaktieren, um zu sehen, ob diese vielleicht billiger sind als der Hersteller.

FBA Account:

Bevor du die Ware zu Amazon sendest, musst du natürlich noch ein Amazon FBA Konto erstellen.

Folge einfach der Anleitung von Amazon. Diese leitet dich Schritt für Schritt durch den Prozess bis zu deinem ersten Listing.

Ich empfehle dir, gleich einen Professionellen Account anzulegen. Mit dem kostenlosen wirst du nicht weit kommen, wenn du ernsthaft Produkte verkaufen willst.

Launch/Marketing:

Nun solltest du Folgendes erledigt haben:

  • Produkt ausgesucht
  • Hersteller gefunden
  • FBA Account und Listing erstellt
  • Produkte sind auf dem Weg zu Amazon

Was jetzt noch fehlt, ist das Marketing.

Hier gibt es verschiedenste Möglichkeiten.

Die einfachste und wohl wirkungsvollste Möglichkeit, bei Amazon mehr Verkäufe zu generieren, sind Kundenrezensionen.

Um möglichst schnell an viele Rezensionen zu kommen, empfehle ich dir, eine Testaktion zu starten, wo du dein Produkt für 1€ an ausgewählte Tester verkaufst, die dir im Gegenzug eine positive Bewertung schreiben.

Natürlich gibt es noch weitere Faktoren, die ein gutes Amazon-Listing ausmachen:

  • Schöne Bilder (Hohe Auflösung, verschiedene Ansichten)
  • Genaue Beschreibung (was will der Kunde vor dem Kauf wissen)
  • Keywords im Titel als auch in der Beschreibung (vermeide Keyword-Stuffing, schreibe zuerst für den Kunden dann für SEO)

Eine detaillierte Anleitung, wie du dein Produkt erfolgreich verkaufst, findest du im Power Seller Kurs.

Das war eine grobe Übersicht über den Prozess, ein erfolgreicher Amazon FBA Seller zu werden. Aber oft liegt der Teufel im Detail und man stolpert über einige unerwartete Hürden.

Für eine detaillierte Schritt für Schritt-Anleitung, die dich durch den ganzen Prozess führt, empfehle ich dir folgenden Kurs.

Der Pro Seller Kurs ist der umfassendste Kurs im deutschsprachigen Raum zum Thema Amazon FBA.

Hier wird dir alles genau erklärt, von der Produktsuche bis zu deinem ersten erfolgreichen Verkauf.

amazon fba - Pro Seller Kurs

 

 

6 Kommentare zu Geld Verdienen mit Amazon FBA

  1. Hallo zusammen,

    soweit ich weiß, hat Amazon in den Richtlinien, einen Satz der ungefähr besagt „wenn das Geschäft zu lukrativ wird“ dann macht Amazon alles selbst und umgeht den Anbieter und nimmt direkt Kontakt mit dem Produzenten auf. In den AGBs wird dem wohl auch zugestimmt.

    Hast Du dazu auch einige Infos?
    Danke
    Sebastian

    • Hallo,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Ich habe zwar gehört das Amazon manchmal Produkte die du verkaufst in deren Sortiment aufnimmt.

      Allerdings nicht das Sie deines direkt übernehmen.

      Der Hersteller ist Amazon eig. gar nicht bekannt.

      Ich kann mir nicht wirklich vorstellen das in den AGBs drinnen steht das du den Hersteller preisgeben musst.

      Das sind aber alles nur Vermutungen.

  2. Sehr interessant,

    ich habe schon einiges auf Amazon verkauft, aber eher mit der Variante 1.

    Hast du Erfahrungen mit Deutschen oder Europäischen Herstellern, oder beziehst du die Ware nur aus China?

    • Ich habe keine Erfahrungen mit deutschen Herstellern, aber habe schon den einen oder anderen FBA Händler gesehen, der auch mit deutschen Produkten Erfolge erzielt hat.

      Dafür spricht natürlich, dass der Weg der Ware viel kürzer ist und generell alles etwas einfacher, dafür auch teurer.

      Bei deinen ersten Produkten rate ich dir eher zu China, aber einen Versuch ist es wohl wert.

    • Vielen Dank,

      das ist nicht ganz einfach zu beantworten.

      Ich würde sagen, lass am Anfang die Finger von:
      Textilien, Elektronik und Bücher.

      In unserer nächsten Podcast Folge gehen wir noch genauer auf dieses Thema ein.

      lg

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